Lehrerinnen

Schwester Chan Khong

Schwester Chan Khong, eine buddhistische Nonne aus Vietnam. Sie wird 1938 als das achte von neun Kindern geboren und wächst in bescheidenen Verhältnissen im Mekong-Delta auf.

Sie arbeitet für Arme, Kranke und Kriegsopfer. Neben dem Studium der Biologie startet sie soziale Projekte.

1960 begegnet sie dem Mönch und späteren Meditationslehrer Thich Nhat Hanh, ein angesehener buddhistischen Meister, der ihr Lehrer wird.

Sie baut Schulen und Gesundheitszentren, organisiert Rettungsaktionen, verbringt Wochen im Gefängnis, weil sie verbotene pazifistische Bücher verteilt hatte.

1968 wird sie von Thich Nhat Hanh gebeten, ihn im Ausland bei der Organisation des friedlichen Widerstandes zu begleiten. Sie kehrt nicht mehr nach Vietnam zurück.

In Frankreich gründet sie mit Freunden in einem Bauernhaus eine erste kleine Gemeinschaft, die 1982 in das Zentrum "Plum Village" in Südfrankreich zieht. Seit 1987 lehrt sie die Praxis der Achtsamkeit, einem Leben aus dem Bewußtsein, dass der Geist im Menschen gegenwärtig ist.

1988 wird sie zur Nonne ordiniert und erhält den Namen Chi Chan Khong - Schwester Wahre Leere. Heute organisiert sie von Plum Village aus Hilfsprojekte in Vietnam. Das spirituelle Zentrum in Frankreich wird jedes Jahr von Familien, Laien und Geistlichen vieler Traditionen besucht, die den Weg der Achtsamkeit für sich entdeckt haben. Nie verliert sie dabei sich selbst. Bei jeder Arbeit ist sie konzentriert, voller Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Dadurch wirkt das, was sie tut, nicht wie schwere Arbeit - Schwester Chan Khong ist in ihr zu Hause.


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